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Auf einen Blick

Satzungsgemäß lautet der vollständige und beim Registergericht hinterlegte Name der Organisation: "Deutsches Komitee für UNAPO - Apotheker für die Dritte Welt e.V." (kurz: "UNAPO"). Die Organisation ist auch bekannt unter dem Namen "German Pharmacists".
Apotheker für die Dritte Welt e.V. ist eine international tätige "Nicht-Regierungsorganisation (NRO)".
Ihre Rechtsform als "Non-Governmental Organization (NGO)" ist der "eingetragene Verein (e.V.)". Steuerrechtlich wurde der Körperschaft der Status der Gemeinnützigkeit zuerkannt. Rechtlicher
Sitz des Vereins ist Karlslruhe (Deutschland).
1. Unser Credo:

Entscheidungen in der Entwicklungszusammenarbeit sind nach unserem Verständnis nur dann sinnvoll, wenn wir sie in den größtmöglichen Kontext stellen und die dahinterstehenden Sachverhalte im größtmöglichen Kontext betrachten, denn wenn wir so den Rahmen ändern, ändert sich auch die Bedeutung dessen, worüber wir zu entscheiden haben!

Unsere "Entwicklungspolitik" ist deshalb immer

  • eine Entwicklungszusammenarbeit "in den größtmöglichen Kontext gestellt" und
  • eine Entwicklungszusammenarbeit "im größtmöglichen Kontext betrachtet"!
2. Unser Name
Vom Namen her reihen wir uns ein in die bekannten Spendenorganisationen der Heil- und Heilhilfsberufe:
3. Unser Prinzip:
Unser Prinzip "Mit Kooperation und Transparenz" ist ein Instrument des kollegialen Miteinanders mit der Zielsetzung, durch Transparenz und die Verpflichtung auf gemeinsame Prinzipien und Standards das Vertrauen der Spenderinnen und Spender sowie Sponsoren und der Öffentlichkeit in unsere Arbeit als NRO zu stärken.

Die Zusammensetzung, Aufgaben, Verantwortungsbereiche und Entscheidungsbefugnisse der jeweiligen Organe werden klar und eindeutig beschrieben, nach innen wie nach außen! Nach "innen" bedeutet das, dass Leitungsaufgaben und die Aufsicht des Leitungsorgans von mehreren Organen wahrgenommen werden. Ziel des Prinzips ist es nach außen, durch gemeinsame Prinzipien und Standards eine verbesserte Qualität der zivilgesellschaftlichen Entwicklungszusammenarbeit und humanitären Hilfe herbeizuführen und die Arbeit der UNAPO für die Öffentlichkeit sowie die Spenderinnen und Spender
und Sponsoren transparent zu gestalten.
4. Unsere Mitglieder
Personell gehen wir andere Wege als die ausschließlich von Apothekern getragenen Hilfsorganisationen!
Während traditionelle Hilfsorganisationen wie "Apotheker ohne Grenzen Deutschland e.V." und
das "Hilfswerk der Baden-Württembergischen Apothekerinnen und Apotheker e.V." oder die Vereine "Apotheker helfen e.V" und "Eine Dosis Zukunft" ausschließlich von Apothekerinnen und Apothekern getragen sind, ist "Apotheker für die Dritte Welt e.V." interdisziplinär aufgestellt, das heißt, wir geben Mitgliedern über alle Berufsgruppen, darunter Handwerker, Dienstleister oder auch Freiberufler wie Ärzte, Rechtsanwälte, Steuerberater und viele andere, die Möglichkeit, sich gemeinsam mit Apothekern und Ärzten in der internationalen Entwicklungszusammenarbeit zu engagieren!

Die ausschließlich von Apothekerinnen und Apothekern getragenen Hilfsorganisationen sind:

5. Unser Programm
Inhaltlich gehen wir in Abkehr von der bisherigen "Entwicklungshilfe" neue Wege!
Wir wollen die als "traditionelle Entwicklungshilfe" bezeichnete wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung der letzten Jahrzehnte hinter uns lassen und tattdessen unsere ganze Aufmerksamkeit auf eine moderne und der Globalisierung Rechnung tragende "Neue Entwicklungszusammenarbeit" richten! Diese, sogenannte "Neue Entwicklungszusammenarbeit" wurde bereits von Dirk Niebel
in seiner berühmt gewordenen "Heidelberger Rede" skizziert. Die als "Heidelberger Ruckrede" in die Annalen der Bundesrepublik Deutschland eingegangene Rede hielt Dirk Niebel als Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (2009-2013) anlässlich des 50-jährigen Bestehens des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) vor internationalem Publikum in der "Alten Aula" der Heidelberger Ruprecht-Karls-Universität am 08. November 2011:
6. Unsere Charta
Apotheker für die Dritte Welt e.V. ist eine weltanschaulich nicht gebundene, überparteiliche Vereinigung von Menschen, die sich ungeachtet ihres Geschlechts, ihrer Rasse, Hautfarbe, Sprache, Religion, politischen oder sonstigen Anschauung, nationaler oder sozialer Herkunft, Zugehörigkeit zu einer nationalen Minderheit, ihres Vermögens, ihrer Geburt noch sonstigem Status, zusammengeschlossen haben, um sich in den Ländern der Dritten Welt für humanitäre Ziele, Völkerverständigung und die Integration der Entwicklungsländer in die Weltgemeinschaft der reichen Industrienationen einzusetzen. 
7. Unser Leitbild
Wer wirklich helfen will, sollte seinen Blick auf Infrastrukturprojekte richten. Die Regionen, innerhalb derer Infrastrukturprojekte geschaffen werden, verändern sich dadurch so rasant, dass sie innerhalb kurzer Zeit kaum noch wiederzuerkennen sind. Wir sind zudem fest davon überzeugt, dass Infrastrukturprojekte nicht nur am besten das Funktionieren einer arbeitsteigen Volkswirtschaft begünstigen, sondern mit einem guten Gespür für die Märkte von morgen hervorragende Chancen bieten!
8. Unsere Strategie

Infrastrukturprojekte sind immer auch mit hohen Investitionen und komplexen Risiken verbunden. So stellt etwa die Errichtung moderner Gesundheitszentren in Entwicklungsländern und daran gebunden die international sehr unterschiedlichen Auflagen große Anforderungen an Nicht-Regierungsorganisationen. Mit zunehmender Vielschichtigkeit gewinnt das Projektmanagement deshalb an Bedeutung und wird zu einem kritischen Erfolgsfaktor!

Die proaktive Projektsteuerung ist daher auch in der internationalen Entwicklungszusammenarbeit der Erfolgsfaktor. Im Prinzip ist jedes Projekt ein Unikat mit extrem hohen Herausforderungen in den Phasen Initiierung, Planung, Durchführung und erfolgreiche Beendigung. Darüber hinaus verlangen Infrastrukturprojekte in der Regel eine Verlängerung der Leistungspipeline über das reine Bauprojekt hinaus! Das bedeutet konkret, dass das Portfolio mit Serviceleistungen rund um den Lebenszyklus einer Anlage erweitert werden muss. Dies können neben dem klassischen Baugeschäft zum Beispiel folgende Dienstleistungen sein:

  • Wartung
  • Instandhaltung
  • Sanierung
  • Revitalisierung
  • Rückbau
9. Unsere Ziele
Die unzulängliche Gesundheitsinfrastruktur in vielen Ländern der Dritten Welt stellt für uns ein zentrales
Hemmnis für die wirtschaftliche Entwicklung dieser Länder dar. Für die Entwicklungsländer sind NGO's im Allgemeinen deshalb wichtige Partner beim Ausbau der Gesundheitsinfrastruktur. Insbesondere die ärmsten Länder profitieren hier von umfangreichen Investitionen der Geberländer.

Die UNAPO will mit ihren Projekten zwei Ziele erreichen: erstens den Zugang zu einem guten Gesundheitssystem und zweitens die Öffnung des heimischen Gesundheitsmarktes für ausländische Unternehmen, die sich im Gesundheitswesen eines Ziellandes engagieren wollen. Dabei achten wir auf die Vermeidung von Korruption und Selbstbereicherung der politischen Eliten in vielen Zielländern im Besonderen, nicht zuletzt auch deshalb, da diese Tatbestände oftmals einhergehen mit groben Qualitätsmängeln auf den Projekten und im Ergebnis schließlich unzureichenden "Trickle-Down-Effekten"!

Mit anderen Worten:

Das Wirtschaftswachstum und der allgemeine Wohlstand der reichen Eliten im Land werden unter
dem Vorzeichen der Korruption und Selbstbereicherung daran gehindert, nach und nach in die unteren Schichten der Gesellschaft durchsickern! Um solchen Risiken bei Großprojekten zu begegnen, legt die "UNAPO" Wert darauf, sich professionell aufzustellen, denn Investieren ist eine ureigene unternehmerische Aufgabe. Mit Recht erwarten die Spenderinnen und Spender sowie unsere Sponsoren einen offenen Meinungsbildungs- und Abwägungsprozess von Nutzen und Kosten, Zielen und der Gestaltung unserer Investitionen in den Zielgebieten der Länder der Dritten Welt.

Ihre "Apotheker für die Dritte Welt e.V. - Deutsches Komitee für UNAPO"
Ihr Vorstand, Verwaltungsrat, Kuratorium und Wissenschaftlicher Beirat

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